• Christian Dürr: Digitalisierung – Konzept des Ministerpräsidenten ist so fortschrittlich wie eine Schreibmaschine

    Der Fraktionsvorsitzende der FDP-Fraktion im Niedersächsischen Landtag, Christian Dürr, kritisiert das heute vorgestellte Digitalisierungskonzept der Landesregierung: „Nichts von dem, was die Landesregierung heute vorgestellt hat, geht über vage Pläne hinaus. Dass bis 2020 eine Breitbandversorgung mit 50 Mbit/s erreicht werden soll, ist das Paradebeispiel für die digitale Rückständigkeit von Rot-Grün. Bereits heute müsste der Anspruch bei 100 Mbit/s liegen. Das Digitalisierungskonzept des Ministerpräsidenten ist in etwa so fortschrittlich wie eine Schreibmaschine,“ so Dürr. Statt auch in diesem Politikfeld die xte Arbeitsgruppe einzusetzen, brauche man endlich Fortschritte, die bei den Bürgern ankommen. Dürr: „Wo bleibt die Behörden-App zur Anmeldung des Autos, Beantragung des Reisepasses oder zur Wohnsitzummeldung?“

    Die Freien Demokraten hätten mit ihrem Konzept zur Digitalisierungsoffensive in der Bildung bereits vorgelegt und eine Grundgesetzänderung angestoßen. „Die Regierungsfraktionen müssen sich unseres Vorschlages nur annehmen und wir könnten endlich auf mehr Bildungsqualität an unseren Schulen hoffen und ein Niveau erreichen, wie es in anderen europäischen Ländern längst üblich ist. Mir ist kein anderes Land bekannt, an dem die Diskrepanz zwischen Pause und Unterricht so eklatant ist. Während sich der Schulhof bereits im digitalen Zeitalter befindet, herrscht in den Klassenzimmern teilweise noch die Kreidezeit“, so der Fraktionsvorsitzende. Die Landesregierung müsse nach vier Jahren Regierungszeit nun endlich in die Gänge kommen, fordert Dürr.

    Hintergrund: Die Landesregierung hat heute das Konzept digital.niedersachsen vorgestellt, dass die Digitalisierung vorantreiben soll.

    Leave a reply →

Leave a reply

Cancel reply

Photostream