Karl-Heinrich Langspecht (CDU) und Christian Dürr (FDP) ziehen positives Fazit nach ersten Zeugenvernehmungen im Asse-Ausschuss
Hannover. Nach den ersten Zeugenvernehmungen im Asse-Untersuchungsausschuss haben die Obleute von CDU und FDP, Karl-Heinrich Langspecht und Christan Dürr, ein positives Fazit gezogen: „Mit den ersten Zeugenvernehmungen haben wir den Einstieg in die Aufklärung der Vorgänge rund um die Asse geschafft. Die heute angehörten Zeitzeugen haben deutlich gemacht, dass die chronologische Herangehensweise richtig ist."
"Besonders Jürgen Schubert vom Oberbergamt, der jahrzehntelang mit der Schachtanlage Asse II befasst war, hat mit seinen Ausführungen einen wichtigen Beitrag für eine sachliche Aufklärungsarbeit geleistet. Beide Zeugen haben glaubhaft versichert, dass sie keinerlei Hinweise für eine dauerhafte Einlagerung hochradioaktiven Abfalls hatten.
Es ist im weiteren Verlauf der Vernehmung deutlich geworden, dass die SPD-Bundesregierung in den frühen siebziger Jahren die Weichen für ein Endlager gestellt hat. Vor diesem Hintergrund war es wenig verwunderlich, dass die SPD-Fraktion kein großes Interesse an diesen Zeitraum betreffenden ausführlichen Nachfragen hatte.
Der erste Sitzungstag mit den Zeugenvernehmungen war ein guter Auftakt. Die Aussagen von Herrn Schubert sind eine gute Grundlage, auf der wir verlässlich aufbauen können."
veröffentlicht am 6. August 2009
