Karl-Heinrich Langspecht (CDU) und Christian Dürr (FDP): „Zeitzeugen bestätigen vernünftigen Umgang mit radioaktivem Abfall“

Hannover. Die Obleute der Fraktionen von CDU und FDP im 21. Parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur Schachtanlage Asse II, Karl-Heinrich Langspecht (CDU) und Christian Dürr (FDP) erklären anlässlich der Vernehmung der beiden Zeitzeugen:
„Die Bergleute Robert Ahrens und Manfred Hesse waren wichtige Zeugen für die Zeit der Einlagerung der Fässer mit radioaktivem Abfall, weil sie bei der Annahme der Fässer auf der Schachtanlage Asse II und bei der Verbringung der Fässer unter Tage persönlich anwesend waren.“
Die beiden Koalitionsabgeordneten sagten weiter: „Die Zeugen haben bestätigt, dass es unter den Bergleuten keine Anhaltspunkte dafür gegeben habe, dass der Arbeitsschutz nicht gewährleistet gewesen ist. Es war wichtig, auch Zeitzeugen zu hören, die direkt mit der Einlagerung befasst waren.“
„Die Zeugen konnten den Alltag der Schachtanlage Asse II sehr wirklichkeitsnah schildern. Damit ist auch der Opposition gezeigt worden, dass der Alltag nicht von spektakulären Vorkommnissen geprägt war, sondern die Bergleute verantwortungsvoll mit den Abfällen umgegangen sind“, erklärten Langspecht und Dürr.
„Abschließend bleibt festzustellen, dass es sich bei der Schachtanlage Asse II um eine radioaktive Altlast handelt. Man darf die Vorkommnisse nicht verharmlosen, aber man sollte auch nicht aus Effektheischerei die Dinge skandalisieren“, da sind sich die beiden Obleute abschließend einig.

veröffentlicht am 15. Oktober 2009

zur Übersicht