Björn Försterling: „Das Prinzip Gabriel - Kamera an: Ich bin da. Kamera aus: Ich bin weg!“
Hannover. Die heutige Befragung des ehemaligen Bundesumweltministers Sigmar Gabriel im Asse-Untersuchungsausschuss hat nach Ansicht des FDP-Obmanns Björn Försterling nichts zur Sachaufklärung beitragen können. Försterling sagt, Gabriel habe kein Licht ins Dunkel bringen können.
Laut Försterling hat man heute weniger über die Asse als vielmehr etwas über den Politikertypus Gabriel erfahren. „Sigmar Gabriel hat vorgegaukelt, sich um die Sache zu kümmern. Das Prinzip Gabriel - Kamera an: Ich bin da. Kamera aus: Ich bin weg!"
Gabriel merkte im Ausschuss selbst an, dass die Bürgerinitiativen der Politik generell mit Skepsis begegnen. Genau das resultiert laut Försterling allerdings aus Verhaltensweisen des Politiker-Typus Sigmar Gabriel. Denn mit so einem Verhalten werde man den Problemen und den Menschen in der Region nicht gerecht
Gabriel musste ebenfalls einräumen, dass ihm als Ministerpräsident und Wolfgang Jüttner als Landesumweltminister die politische Kraft gefehlt habe, das Atomrecht durchzusetzen. Försterling stellt fest: „Beide wurden damals offensichtlich von Bundesumweltminister Jürgen Trittin und der SPD-Landesvorsitzenden Edelgard Bulmahn überstimmt."
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veröffentlicht am 11. März 2010
