Schachtanlage Asse II - Karl-Heinrich Langspecht (CDU) und Christian Dürr (FDP): „Sachverhalt lückenlos und schnell aufklären – akzeptable und tragfähige Zukunftskonzepte finden“
Hannover. Die Landtagsfraktionen von CDU und FDP haben sich heute in ihren jeweiligen Fraktionssitzungen mit der aktuellen Diskussion um die Schachtanlage Asse II befasst. „Es war von Anfang an richtig, die Aufklärung über die Sitzungen des Umweltausschusses voranzutreiben. Wir müssen weiterhin alles daran setzen, mit den uns zur Verfügung stehenden Instrumentarien die Sachlage lückenlos aufzuklären“, erklärte der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Karl-Heinrich Langspecht.
„Bei der Aufklärung wird es auch darum gehen, welche Konsequenzen aus der Nichtweitergabe von Informationen seitens der zuständigen Institutionen und Behörden zu ziehen sind“, ergänzte der FDP-Landtagsabgeordnete Christian Dürr.
Für die Koalitionsfraktionen steht die Sicherheit der Mitarbeiter, der Bevölkerung und der Umwelt an oberster Stelle. Gleichermaßen bedeutend sind für CDU und FDP auch die Zukunft der Asse II und der Umgang mit dem radioaktiven Abfall. „Es sind Fehler geschehen. Das muss aufgeklärt werden. Aber wichtiger als die Aufarbeitung der Vergangenheit sind – vor allem für die Menschen vor Ort – akzeptable und tragbare Konzepte für die Zukunft“, machte Karl-Heinrich Langspecht deutlich. „Ein zukunftsorientierter Umgang mit dem Problem ist erforderlich. Deshalb muss das Schließungskonzept völlig ergebnisoffen verhandelt und überarbeitet werden“, sagte Christian Dürr.
Beide Umweltexperten begrüßten das Ergebnis des heutigen Spitzengesprächs zwischen Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU), Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) und dem Niedersächsischen Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP), mehr Personal in der Schachtanlage Asse II einzusetzen, um den Sachverhalt schneller aufzuklären.
veröffentlicht am 24. Juni 2008
