Sitzung des Umweltausschusses - Martin Bäumer (CDU) und Christian Dürr (FDP): „Helmholtz-Gesellschaft steht in der Verantwortung“

Hannover. In der heutigen Sitzung des Umweltausschusses haben Vertreter der Helmholtz-Gesellschaft und der Landesregierung über die Schließung des Forschungsbergwerks für radioaktive Abfälle Asse II informiert. Im Anschluss an die Sitzung haben die umweltpolitischen Sprecher der Koalitionsfraktionen Martin Bäumer (CDU) und Christian Dürr (FDP) die Helmholtz-Gesellschaft als Betreiberin des Forschungsbergwerks zu einer besseren Informationspolitik aufgefordert:
„Es gibt überhaupt keinen Zweifel: Für uns steht Sicherheit an erster Stelle. Die scheibchenweise Informationspolitik der Helmholtz-Gesellschaft wird dem Thema nicht gerecht. Die Betreiberin steht in der Pflicht, ihr Tun und Handeln für jedermann verständlich zu erklären. Auch wenn es keine konkrete Gefährdung der Umgebung gibt, muss absolute Klarheit über die Herkunft des Cäsiums-137 hergestellt werden.“
Die Vertreter der Helmholtz-Gesellschaft hätten bei ihrer Unterrichtung im Umweltausschuss des Landtages wichtige Fragen offen gelassen. „Das ist für uns nicht akzeptabel“, betonten Martin Bäumer und Christian Dürr.
Im Übrigen sei es richtig gewesen, dass das Niedersächsische Umweltministerium die bisher eingereichten Unterlagen der Helmholtz-Gesellschaft für das Schließungskonzept von Asse II als nicht ausreichend zurückgewiesen habe, so Bäumer und Dürr.

veröffentlicht am 16. Juni 2008

zur Übersicht