Umweltpolitischer Sprecher Christian Dürr: Unterems/Meyer-Werft: Ökonomie und Ökologie in Einklang gebracht
Hannover. Der umweltpolitische Sprecher der FDP-Fraktion Christian Dürr erklärte am heutigen Donnerstag:“ Die Einigung zwischen der Meyer-Werft in Papenburg und den Umweltverbänden macht deutlich, wie erfolgreich diese Landesregierung Ökonomie und Ökologie in Einklang bringt.
Diese Woche endete ein jahrzehntelanger Streit zwischen der Meyer-Werft in Papenburg und den Umweltverbänden. Bisher wurden bereits 16 Schiffe der Meyer-Werft überführt. Dabei ist ein Aufstauen der Ems erforderlich. Ein Aufstauen der Ems war bisher nur zwischen 15. März und 15. September mit einer Stauhöhe von 1,75 Meter möglich.
Die nunmehr erzielte Einigung über die Schiffsüberführungen auf der Ems sieht vor, dass die Hauptbrutzeit der Vögel vom 1. April bis 15. Juli geschützt ist, sowie dass ein Probestau zwischen 16. Juli und 31.März um 2,70 Meter, sowie zwischen 1. April und 15. Juli um 1,90 Meter möglich wird. „Dies ermöglicht Vogelschutz und erweitert gleichzeitig die wirtschaftlichen Möglichkeiten außerhalb des engen Zeitkorridors im Sommer, um die fertiggestellten Schiffe auszuliefern. Gerade in diesen schwierigen wirtschaftlichen Zeiten ist dieser Erfolg für die Landesregierung zum Erhalt von tausenden von Arbeitsplätzen in der Ems-Region besonders bemerkenswert,“ lobte der Umweltexperte.
Der Meyer-Werft ist dabei für ihren verantwortungsvollen Umgang mit unseren natürlichen Lebensgrundlagen an der Ems zu danken, so der Umweltexperte abschließend.
veröffentlicht am 18. Juni 2009
