FDP setzt sich für Lückenschluss des Teekabfuhrweges Norden ein

Emden/Norden. Der umweltpolitischer Sprecher der FDP Landtagsfraktion Christian Dürr besuchte zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Roland Riese, dem Auricher FDP-Kreisvorsitzenden Rainer Feldmann und der Bezirkspressesprecherin Cornelia Debus den Entwässerungsverband Norden. Er hat sich vor Ort ein Bild über die allgemeine Finanzierung der Entwässerung in Norden gemacht. In diesem Zusammenhang forderten die Vertreter des Entwässerungsverbandes Mittel für den Bau des Lückenschlusses der noch fehlenden 2,5 Kilometer des Lückenschlusses des Teekabfuhrweges östlich von Neßmersiel. Es fehlen 770.000 Euro, um den Weg zu vervollständigen. Der hier angetriebene Teek liegt in diesem Jahr seit November und kann erst im Folgefrühjahr abgefahren werden. Weil die Grasnarbe unter den Haufen schon nach kurzer Zeit abgestorben ist, treffen nachfolgende Sturmfluten auf einen geschwächten Deich. Christian Dürr hat zugesagt, sich bei Umweltminister Sander für die zügige Bewilligung der Mittel einzusetzen. „Für die Deichsicherheit werden insgesamt mehr Mittel gebraucht. Hier ist der Gesamthaushaltsansatz zu gering“, so Christian Dürr.

Das Naturschutzgesetz verhindert zurzeit eine Beschneidung des Grases im Deichvorland der Region. Der dadurch entstehende erhöhte Teekabfall führt natürlich auch zu erhöhten Beseitigungskosten.

Johann Oldewurtel und Oberdeichrichter Jabben regten an, Möglichkeiten zur Teekvermeidung ins Auge zu fassen. Darunter stellen sich die beiden eine intensivere Beweidung durch zwei Rinder pro Hektar vor. Diese beiden Tiere würden schon reichen, den Teekanfall zu verringern. Dann kämen auch die Gänse wieder, die sich vom kurzen Weidegras ernähren und zur Zeit im Deichhinterland bei den Landwirten Schäden anrichten.

veröffentlicht am 17. April 2008

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