Dürr: „Geplante Salzeinleitung in die Werra im Sinne des Umweltschutzes und der Anlieger sorgfältig prüfen.“

Hannover . Christian Dürr, umweltpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, sprach sich heute im Zuge der Debatte um Anträge zur drohenden Salzeinleitung in die Werra für die gemeinsame Sitzung mit dem hessischen Umweltausschuss aus. „Bei einer Einleitung von Salzlauge in den hessischen Teil der Werra sind wir natürlich auch in Niedersachsen betroffen. Deshalb ist die gemeinsame Sitzung mit den Kollegen aus Hessen und den anderen betroffenen Bundesländern zwingend erforderlich“, so Dürr heute am Rande des Plenums. „In der Sitzung müssen die genauen Rahmenbedingungen erörtert und die Auswirkungen auf die Ökosysteme auch unserer Flusskörper diskutiert werden.“

Die gemeinsame Sitzung der Umweltausschüsse der betroffenen Werra-, Fulda- und Weseranrainer soll Mitte März in Kassel stattfinden. Dabei sollen unter anderem auch Fachleute von Wirtschaft und Naturschutzverbänden gehört werden.

Dürr mahnte abschließend eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema an. „Im Sinne der Wasserqualität unserer Flüsse aber auch der Anlieger werden wir uns alle Argumente anhören und diese dann sorgfältig abwägen“, so Dürr. „Ich warne jedoch davor, schon jetzt in gewohnter grüner Manier Zeter und Mordio zu schreien, wenn noch nicht einmal die Eckdaten der Planungen stehen.“ Laut Informationsstand des Umweltministeriums seien zu diesem Zeitpunkt noch keine Genehmigungsanträge eingereicht worden.

veröffentlicht am 29. Januar 2007

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