Zachow und Dürr loben Arbeit des Umweltministeriums - Störfall wie in Schweden in Niedersachsen nicht möglich

Hannover . „Ein Störfall wie der im schwedischen Kernkraftwerk Forsmark I ist in Niedersachsen nicht möglich. Dies hat das Ergebnis sorgfältiger Überprüfungen eindeutig ergeben.“ Dies haben heute die umweltpolitischen Sprecher von CDU und FDP, Anne Zachow und Christian Dürr, nach der Unterrichtung des Umweltausschusses durch die Landesregierung festgestellt.

Zachow lobte ausdrücklich „die detaillierte Prüfung der Niedersächsischen Kernkraftwerke durch Experten des TÜV Nord“. Dürr sagte: „Das Niedersächsische Umweltministerium nimmt die Sicherheit der Kernkraftwerke ebenso ernst wie die Ängste der Menschen.“ Nachdem der Störfall in Schweden bekannt wurde, habe die Landesregierung vorbildlich und vor allem umgehend reagiert. Dabei sei eine Übertragbarkeit der technischen Probleme in Forsmark auf die niedersächsischen Kernkraftwerke überprüft und ausgeschlossen worden. Das Niedersächsische Umweltministerium habe das Bundesumweltministerium ebenso wie die Bevölkerung über diesen Sachverhalt informiert.

Die umweltpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Zachow bemängelte, dass Bundesumweltminister Sigmar Gabriel seiner Informationspflicht erst etliche Tage nach dem Störfall nachgekommen sei. „Dieser Vorgang zeigt aber auch, wie wichtig es ist, die Aufsicht über die Kernkraftwerke auf Landesebene beizubehalten. Denn hier sind die örtlichen Gegebenheiten bekannt und können die Experten ohne Zeitverzögerung ihre Arbeit aufnehmen.“ Dürr forderte die Opposition im Landtag und vor allem die Grünen auf, bei der Bevölkerung nicht weiter mit unhaltbaren Vorwürfen irrationale Ängste vor der Kernkraft zu schüren. „Wem die Argumente ausgehen, dem bleibt nur die Polemik. Genau das haben wir in den vergangenen Wochen bei den Grünen gesehen. Fair wäre jetzt eine Entschuldigung bei Umweltminister Hans-Heinrich Sander.“

veröffentlicht am 31. August 2006

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