Dürr sieht großen Handlungsbedarf in der Energiepolitik

Hannover. „Unser Antrag spiegelt den großen Handlungsbedarf wieder, den es nach den neun langen Jahren rot-grüner Wirrungen in der Energiepolitik gibt“, so der Umweltpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Christian Dürr, heute im Rahmen der Landtagsdebatte um den Antrag der Regierungskoalition zum Energiegipfel am 3. April in Berlin. „Das Dreieck aus Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit, an der sich gute Energiepolitik heute messen lassen muss, ist schon lange verlassen worden.“

Dürr unterstrich noch einmal die FDP-Forderung nach einem technologieoffenen, ideologiefreien Energiemix und reagierte mit großem Unverständnis auf die Ankündigung aus der vergangenen Woche, das Thema der zukünftigen Nutzung der Kernenergie auf dem Energiegipfel außen vor zu lassen: „Ich kann nicht verstehen, dass man bei einem Kongress zur Erarbeitung eines Energiekonzepts eine Säule unseres Energiemixes außen vor lassen will. Das ist Unverantwortlich und zeigt, dass es auch bei der neuen Bundesregierung ideologische Scheuklappen gibt.“

veröffentlicht am 24. März 2006

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