Dürr erfreut über neuen Realismus bei ver.di

Hannover. Der Umwelt- und Energiepolititische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Christian Dürr, reagierte erfreut auf den offensichtlichen Kurswechsel der Gewerkschaft ver.di im Bereich der Klima- und Energiepolitik. „Das Positionspapier ist offensichtlich ein Zeichen für einen neuen Realismus, den ich von ver.di ehrlicherweise so nicht erwartet hätte“, so Dürr. ver.di hatte gemeinsam mit der IG BCE und den 4 führenden deutschen Energieversorgern ein Papier veröffentlicht, in dem sich alle Beteiligten für einen ideologiefreien Energiemix und eine Fortsetzung der Erkundung des Salzstockes in Gorleben aussprechen.

„Gerade weil wir als FDP uns immer für eine sachliche und technologieoffene Diskussion um den künftigen Energiemix ausgesprochen haben, freuen wir uns natürlich über diese Ausführungen“, so Dürr weiter. „Auch das Problem, dass wir in Deutschland ein Endlager für hochradioaktive Abfälle dringend brauchen, scheint bei ver.di endlich ins Bewusstsein gerückt zu sein. Mit der Forderung nach einer Beendigung des Trittinschen Moratoriums und der Wiederaufnahme der Erkundung des Salzstockes wurde ein klarer Arbeitsauftrag an den künftigen Bundesumweltminister erteilt.“

veröffentlicht am 26. Oktober 2005

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