Dürr zu Hasbruch

Ganderkesee/Hude. „Ich habe mit dem Leiter des für den Hasbruch zuständigen Forstamtes Neuenburg, Jochen Starke, gesprochen und einen Ortstermin für Mittwoch vereinbart. Zu diesem Termin habe ich auch die Bürgermeister der beiden betroffenen Gemeinden Ganderkesee und Hude eingeladen. Ich halte es für dringend notwendig, dass wir uns über die tatsächlichen Pläne der Niedersächsischen Landesforsten informieren“, sagte am heutigen Montag der Ganderkeseer FDP-Landtagsabgeordnete Christian Dürr.

„Ich habe mit Herrn Starke über das geplante Vorgehen der Landesforsten im Hasbruch gesprochen. Nach diesem Gespräch scheinen mir die Befürchtungen einiger Politiker vor Ort sehr übertrieben. Die Niedersächsischen Landesforsten befinden sich zudem nach Informationen aus Regierungskreisen auf einem guten Weg, die angestrebte „schwarze Null“ im Betriebsergebnis zu erreichen. Radikale Abholzaktionen sind weder geplant noch aus wirtschaftlichen Gründen notwendig“, unterstrich Dürr.

Zu der Befürchtung, die zukünftige Bewirtschaftung ginge zu Lasten des Hasbruch als Naturschutzgebiet, sagte Dürr: „Die Landesforsten sind nach dem Niedersächsischen Waldgesetz verpflichtet, sich bei der notwendigen Bewirtschaftung der Wälder an der „langfristigen ökologischen Waldentwicklung“ (LÖWE) zu orientieren. Das LÖWE-Programm stellt sicher, dass es nicht zu für die Natur schädlichen Abholzaktionen kommt.“

--- Info für die Presse: Sie sind herzlich eingeladen an dem oben genannten Ortstermin teilzunehmen. Dieser wird am Mittwoch um 15.00h im Alten Forstamt Hasbruch stattfinden.

veröffentlicht am 17. Oktober 2005

zur Übersicht