Neubau einer Stromleitung zwischen Ganderkesee und Diepholz: Vergleichsstudie zu Übertragungsalternativen wird vorgestellt



Hannover. Die Firma E.ON Netz GmbH plant den Neubau einer 380-kV-Freileitung zwischen den Umspannwerken Ganderkesee und Sankt Hülfe bei Diepholz. Der Bau der 380-kV-Freileitung wird notwendig zur Ergänzung des Höchstspannungsverbundnetzes im Ems-Elbe-Gebiet.

Im November letzten Jahres wurde für dieses Vorhaben ein Raumordnungsverfahren eingeleitet.

Ein Schwerpunkt der von den beteiligten Kommunen und Privatpersonen vorgebrachten Stellungnahmen ist der Wunsch nach einer Erdverkabelung der Leitung. Nach den Vorgaben der Raumordnung wäre eine Erdverkabelung dann vorzuziehen, wenn diese technisch machbar und wirtschaftlich vertretbar ist.

Um im Raumordnungsverfahren auf umfassenden Informationen aufbauen zu können, wurde ein ergänzendes Gutachten „Vergleichsstudie zu Übertragungsalternativen“ von der Regierungsvertretung veranlasst. Gegenstand dieser Studie ist ein Vergleich der Übertragungssysteme Freileitung, Kabel und Gasisolierte Leitung. Mit der Erstellung des Gutachtens wurde ForWind, das Zentrum für Windenergieforschung der Universitäten Oldenburg und Hannover, beauftragt. Die Untersuchung wird federführend von Herrn Prof. Oswald vom Institut für Energieversorgung und Hochspannungstechnik an der Universität Hannover durchgeführt.

veröffentlicht am 20. September 2005

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