Landkreis im Rennen für Arbeitsvermittlung vorne dabei - Dürr: Vertrauen in die Kompetenzen vor Ort
Landkreis Oldenburg. Der Landkreis Oldenburg hat gute Chancen, im kommenden Jahr Träger der Arbeitsvermittlung im Sinne des Optionsmodells zu werden. In einem Ranking der Bewerber-Kreise, dass die Landesregierung am heutigen Dienstag, 14. September, vorgestellt hat, belegt der Landkreis Oldenburg den neunten Platz und ist damit mit hoher Wahrscheinlichkeit unter den Kommunen, die 2005 den Zuschlag für die Arbeitsvermittlung bekommen. Für den Ganderkeseer FDP-Landtagsabgeordneten Christian Dürr ist dies genau die richtige Entscheidung. Gerade die FDP-Kreistagsfraktion hat sich immer wieder für das Optionsmodell stark gemacht. Dass diese Vorarbeit jetzt Früchte trägt freut mich riesig. Dürr hatte sich zuvor in einem Schreiben an Wirtschafts- und Arbeitsminister Hirche gewandt und noch einmal für den Landkreis Oldenburg geworben.
Die Arbeitsvermittlung vor Ort ist viel näher dran am Arbeitssuchenden und am Arbeitgeber als eine zentralistische Behörde wie die Bundesagentur für Arbeit, sagte Dürr weiter. Die Entscheidung zeige, welches Vertrauen die CDU/FDP-Landesregierung in die Kompetenzen vor Ort habe. Er blicke mit viel Optimismus auf die Entwicklung bei der Vermittlung von Langzeitarbeitslosen im Landkreis ab 2005.
Ab 2005 kommen in Niedersachsen die Kreise Emsland, Grafschaft Bentheim, Osnabrück-Land, Osterholz, Osterode am Harz und Peine als Träger der Arbeitsvermittlung auf jeden Fall zum Zuge. Da mit hoher Wahrscheinlichkeit die anderen Bundesländer ihre Optionen nicht ausschöpfen, sind in Niedersachsen neben Oldenburg auch noch Leer und Verden sehr aussichtsreiche Kandidaten.
veröffentlicht am 14. September 2004
