DÜRR fordert: Bei der Polizeistrukturreform auf Inhalte achten
Landkreis Oldenburg. Für sinnvolle und umsichtige Neuerungen will sich der FDP-Landtagsabgeordnete CHRISTIAN DÜRR aus Ganderkesee bei der Polizeistrukturreform einsetzen. Wichtig ist am Ende nicht die Namensgebung der Behörde, sondern welche Aufgaben die Polizei vor Ort weiterhin wahrnimmt..
DÜRR unterstrich, dass sich die FDP-Landtagsfraktion Änderungen an den an die Öffentlichkeit gedrungenen Vorschlägen der zuständigen Kommission vorbehalten werde. Unabhängig von der Frage der Standorte und Anzahl zukünftiger Inspektionen wollen die Liberalen vor allem an inhaltlichen Eckpunkten festhalten, machte der hiesige Landtagsabgeordnete deutlich. Als Beispiel nannte er die Präventionsarbeit der Polizei. Spezielle Teams, die sich mit Kriminalitätsprävention beschäftigten, sollten im Landkreis Oldenburg genau wie in jedem anderen Kreis auch weiterhin vertreten sein. Auch ein Ansprechpartner der Polizei insbesondere für Verkehrsfragen sei für ihn unumgänglich. Entscheidend sei außerdem, dass die Polizeipräsenz in der Fläche verbessert werde: Der Einsatz- und Streifendienst muss vor Ort gestärkt werden.
Bislang seien die Vorschläge zur Polizeistrukturreform im übrigen nur das Ergebnis einer Arbeitsgruppe und keine politische Beschlusslage. Die Fraktionen werden die Pläne noch eingehend prüfen, sagte DÜRR.
veröffentlicht am 19. November 2003
