Zusammenführung der Umweltstiftungen des Landes

Hannover. Der Vorschlag der CDU-Fraktion, die Niedersächsische Umweltstiftung (NUS), die Niedersächsische Wattenmeerstiftung (NWS) und den Umweltbereich der Niedersächsischen Lottostiftung zu einem so genannten „Umweltfonds Niedersachsen“ zusammenzulegen, findet bei der FDP-Landtagsfraktion grundsätzlich Zustimmung. Darüber hinaus gibt es Überlegungen den Fonds mit Kompensationsmitteln aus Offshore-Windparks zu füllen.

"Die Zusammenlegung der drei Stiftungen ist dringend erforderlich, um Doppelbearbeitungen und Kom-petenzüberschneidungen abzubauen“, so CHRISTIAN DÜRR, FDP-Landtagsabgeordneter und Umweltpolitischer Sprecher.

Zusätzlich gab Dürr Anregungen zur Aufstockung des Etats des geplanten „Umweltfonds Niedersachsen“. Die einzelnen Stiftungen, aus denen sich dieser zusammensetzen würde, können zurzeit über insgesamt etwa 7 Mio. Euro jährlich verfügen, die aus Fördermitteln kommen. DÜRR kann sich vorstellen, die Kassen des Umweltfonds zusätzlich mit Umwelt-Ausgleichszahlungen zu füllen, die Firmen für die Errichtung von Offshore-Windparks in der Nordsee leisten müssten.

Diesen Vorschlag will DÜRR bei den Gesprächen mit dem Umweltministerium in den nächsten Wochen einbringen: „Der effektive Einsatz der Mittel durch einen Umweltfonds wäre ein echter Schritt nach vorn – insbesondere in Anbetracht der knappen Kassen des Landes.“

veröffentlicht am 22. Juli 2003

zur Übersicht