Christian Dürr: „Wer die eine Schule für alle will, der gibt das Gymnasium für alle auf. Das ist mit uns nicht zu machen!“

Hannover. Mit dem Konzept der Niedersächsischen Oberschule stärken FDP und CDU die Bildungsqualität und machen das Schulsystem fit für die demographischen Heraus-forderungen. Das hat der FDP-Fraktionsvorsitzende Christian Dürr im Landtag deutlich gemacht. „Wir haben die Weichen für die Zukunft gestellt", sagte Dürr an die Adresse der Opposition. „Sie können entscheiden, ob Sie auf den Zug aufspringen oder wie so oft die Schienen blockieren!"
Im Mittelpunkt der schwarz-gelben Bildungspolitik stünden die Kinder und deren Eltern. „Sie wünschen sich eine optimale Lernumgebung und eine hohe Durchlässigkeit, um sämtliche Bildungsabschlüsse erreichen zu können", so Dürr, „diesem Wunsch kommen wir mit dem Konzept der Oberschule entgegen." Damit habe man auch auf den demographischen Wandel reagiert. Zudem hätten gesellschaftliche Kräfte die Hauptschule regelrecht kaputt geredet und vielen jungen Menschen damit Perspektiven gestohlen. Dürr machte klar: „Jetzt geht es darum, dass dieselben gesellschaftlichen Kräfte nicht auch noch das Gymnasium kaputt reden. Das werden FDP und CDU in Niedersachsen nicht zulassen!"
Die schwarz-gelbe Koalition habe mit der Oberschule Perspektiven geschaffen und das Gymnasium gestärkt. „Wir wollen den optimalen Lernerfolg für jeden einzelnen Schüler", sagte Dürr, „das schafft man nicht mit einer von der Opposition gewünschten Einheitsschule. Wer die eine Schule für alle will, der gibt das Gymnasium für alle auf. Das ist mit uns nicht zu machen!"

veröffentlicht am 9. November 2010

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